Im Bewusstsein treffen drei unterschiedliche Informationen ein. Es sind die Sinneseindrücke, die Gefühle oder Empfindungen, und es sind die Gedanken. Denken bedeutet bewusste Verarbeitung dieser Informationen. Dies erfolgt durch Ordnung dieser Gedanken, Gefühle und Sinneseindrücke. Denken ist also im Grunde genommen Konzentration auf Abfolge und Kombination von Gedanken die entstehen. Sie werden ausgelöst durch Sinneseindrücke, durch Empfindungen oder durch Gedanken selber. Gut denken können setzt also gutes Konzentrationsvermögen voraus. Wie man das fördern kann findet man z.B bei der Wikipedia Erläuterung von Konzentration.
Was bedeutet Ordnung der Gedanken, Gefühle und Sinneseindrücke? Grundsätzlich sind ja zunächst einmal alle drei einfach vorhanden. Ich kann etwa bewusst nicht hinhören (durch Konzentration), oder bewusst nicht hinsehen, der Schall aber ist vorhanden, oder genauer eigentlich das Wissen dass der Schall im Bewusstsein angekommen ist. Zumeist ist sofort irgendein Gedanke damit verbunden, man kann das durch Übung aber unterbinden. Man kann etwa einen Baum betrachten und ihn nur betrachten ohne dabei etwas zu denken. (Ohne z.B. "Baum" zu denken, welcher das ist oder dass die Blätter grün oder schön oder sonst wie sind).
Mit den Gefühlen und Gedanken ist dies nun genauso, sie sind da, treffen im Bewusstsein ein. Man kann keinen Gedanken unmittelbar "erdenken", man kann durch Konzentration und Denkerfahrung die Gedanken und Empfindungen lenken. Erfahrung bedeutet man gewinnt Einblick in die eigenen Zusammenhänge zwischen Gefühlen und Gedanken, und die Zusammenhänge der eigenen Gedankenabfolgen bzw. natürlich auch die Assoziationen von Sinneseindrücken mit Gedanken und Empfindungen. Auf neue Gedanken kann man ja nur hoffen, einen Einfall, eine Idee, kann man ja nicht bewusst unmittelbar erzeugen. Konzentration ist hier letztendlich das einzige Mittel diese Struktur, diese Ordnung, das Denken schlechthin, in gewünschter Weise zu beeinflussen. Konzentration ist also eine wichtige Voraussetzung, der zweite wesentliche Aspekt ist Übung. Durch diese Übung entstehen neue Gedanken und man kann im wahrsten Sinne des Wortes verschiedene Gedankengänge versuchen, durchdenken. Man kann auch seine Sinneseindruck- und Stimmungs-Assoziationen bewusst erkennen und entsprechend nutzen und gegebenenfalss modifizieren.
Welche Instanz im Bewusstsein nun "man" ist, dieses "man" das die Gedanken, Gefühle und Sinneseindrücke ordnet, das ist nicht so ohne weiteres zu denken, da begibt "man" sich rasch in einen Zirkelschluss. Es gibt also noch genügend nachzudenken und herauszufinden um letztendlich die Welt und das Leben zu verstehen. Ist doch schön so.
Aber heute ist es viel zu heiss dafür, da lässt die Konzentration auf solche Themen zu schnell nach und macht Platz für Konzentration auf z.B. ein feines Eis und die mit dem Genuss desselben verbundenen Gefühle....
Aber heute ist es viel zu heiss dafür, da lässt die Konzentration auf solche Themen zu schnell nach und macht Platz für Konzentration auf z.B. ein feines Eis und die mit dem Genuss desselben verbundenen Gefühle....
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