Samstag, 26. November 2011

Was ist das Ziel der Menschheit ?

Es gibt kein Ziel der Menschheit, wer sollte dieses Ziel auch haben. Das wäre so als würde man fragen was ist das Ziel der Affen? Wahrscheinlich wäre unsere Antwort darauf wohl "überleben", aber ist das ein Ziel? Wer sollte für die Menschheit das Ziel formulieren, es gibt ja keine Weltregierung und selbst dann wäre es wohl das Ziel dieser Regierung. Was ist das Ziel der Menschheit in Österreich oder Deutschland oder der Schweiz? Menschen verfolgen individuelle Ziele, manche Gruppen von Menschen setzen sich Ziele für ihr unmittelbares Leben. Bei grösseren Gruppen bis hin zu Staaten wird das dann ohnehin schon schwierig, da die Ziele von Staaten eben dann schon eher die Ziele von Regierungen sind. (In der Regel eine Gruppe von Menschen).
Vielleicht sollte die Menschheit aber ein Ziel haben, die Frage taucht ja offensichtlich im Hirn auf. Auf dem Mars landen wäre so ein Ziel, oder ist es das ohnehin schon, von China zumindest. Vielleicht könnte das Ziel der Menschheit auch sein ein Paradies zu schaffen, auf Erden, wo es allen Menschen einmal halbwegs gut geht. Wieso ist das eigentlich so schwierig zu erreichen. Wieso ist es so schwierig Jugendarbeitslosigkeit abzuschaffen? Es ist nicht schwierig, es hat offensichtlich nur nicht die höchste Priorität. Oberstes Ziel, also wirklich oberstes, das Ziel welches mit ganzem Einsatz und allen Mitteln verfogt wird. Einfach eine Lösung dafür ausarbeiten und umsetzen.

Was ist nun das Ziel der Menschheit ? Es gibt kein Ziel der Menschheit, wer sollte dieses Ziel auch haben. Das wäre so als würde man fragen was ist das Ziel der Affen? Wahrscheinlich wäre unsere Antwort darauf wohl "überleben", aber ist das ein Ziel?

Freitag, 16. April 2010

Welt und Wille

Wille ist Wunsch und Absicht.  Wunsch und Absicht ist Ergebnis von genetischer Vorgabe und von Erfahrung, Erlebnis.  Leben und Welt ist determiniert, Leben endet mit dem Tod, die Welt in Milliarden von Jahren (wahrscheinlich) in einem neuen Urknall.  Man ist wie man ist und kann sich doch ändern. Wenn man will. Aber das ist relativ, wie Wille,  Zeit und Raum sind.  Du kannst nur wollen was du willst wenn du es selbst bist.  (Werde der du bist).  Die Welt ist  nicht immer logisch, das ist doch logisch.  Und warum ist es so ?

Freitag, 2. April 2010

Der Mensch ist ein biologischer Automat

Alle Vorgänge laufen automatisiert ab, wohlgemerkt alle.  Wenn ich nun etwa beschließe über Welt und Leben nachzudenken so ist das schlicht und einfach eine Folge dieses Gedankens.  Der Gedanke selbst aber als Ursprung ist mir zu einem bestimmten Zeitpunkt bewusst geworden, ich habe ihn wahrgenommen. So ist es mit jedem Gedanken, man nimmt ihn (erst) war sobald er (bewusst) vorhanden ist.
Man kann nicht über einen Gedanken nachdenken den man noch gar nicht kennt, man kann sich nichts einfallen lassen was man noch nicht kennt geschweige denn was einem nicht einfällt. (im Sinne von zufallen, fällt einem zu, ist letztendlich auch irgendwie mit Zufall verbunden).  Das Programm dieses Automaten ist wohl hochkomplex und auch selbstlernend, es bleibt aber das Fakt das wir als Menschen, wie die Tiere übrigens auch, biologische Automaten sind.  Das ist auch gar nicht abwertend gemeint, ganz im Gegenteil, man steht staunend davor weil der Automat noch die  Eigenschaft hat sich dessen bewusst zu sein, gewissermaßen sein eigenes Programm analysieren kann und auch in gewissen Grenzen  ändern.  Diese Änderungsmöglichkeit ist allerdings schon Teil des Automatismus und insofern eigentlich nur relativ. 
Jeder Gedanke und jede Handlung hat ja eine Vorgeschichte, also einen Gedanken davor oder ganz generell einen Moment vorher. Wobei streng genommen die Gedankenfolge ja eigentlich genauso gut (kausal) unabhängig sein kann,  nur scheinbar eine Folge.  Wie auch immer, es ist nicht möglich, ja gar nicht vorstellbar,  dass man vorab weiß was man demnächst denkt.  Damit sind aber auch alle Handlungen als Folge der Gedanken automatisch (nach einem bestimmten Zusammenhang,  der bekannt oder unbekannt sein kann).  Handlungen als Reaktionen, also solche Handlungen die einem erst nach Einritt bewusst werden,  zählt man ohnedies gemeinhin zu den "automatischen" Reaktionen, quasi ein Reflex. 
Man könnte an dieser Stelle nun aufhören über die Thematik nachzudenken da ganz egal was man anstellt man nicht dem Kreislauf der automatischen Folgen entkommen kann,  das Leben als Abfolge gewissermaßen ablauft, sich ereignet.  Die Sache wäre geklärt, Freiheit in diesem Sinne eben wirklich eine Begriffsverwirrung. 
Und dennoch werde ich hier weiter nachdenken, wie sollt ich auch anders, wenn es offenbar mein Automat so will.
Frohe Ostern.

Dienstag, 25. November 2008

Die Freiheit der Gedanken

Heute habe ich mir vorgenommen ein wenig über die Freiheit der Gedanken nachzudenken. Dieser Gedanke, also der Gedanke über die Freiheit der Gedanken nachzudenken, war plötzlich da. Ich habe ihn plötzlich wahrgenommen. Er war plötzlich da wie jeder andere Gedanke auch. Insofern sind Gedanken also per Definition frei. Ein Gedanke folgt dem anderen, im eigenen Bewusstsein lauscht man diesen (eigenen) Gedanken.
Machen wir ein Gedanken - Experiment. Gedanken die man hat behält man für sich, also man spricht nicht darüber und man schreibt nicht darüber. Existieren diese Gedanken nun? Es gibt niemanden außer einem selbst der diese Gedanken kennt. Obwohl, das ist nun ja schon eine Annahme. Im Grunde genommen kennt man den Ursprung seiner eigenen Gedanken nicht, man kann ja nur im eigenen Bewusstsein feststellen dass sie plötzlich da sind. Hier nimmt man dann an dass diese Gedanken den Ursprung in einem selbst haben, im Unterbewusstsein oder im Gehirn. Das muss aber nicht so sein. Gedanken werden also irgendwo gebildet, bewusst im eigenen Bewusstsein geschieht das nicht wie man ganz leicht feststellt wenn man sich genau beobachtet. Hier sind wir schon wieder bei der Freiheit der Gedanken, man kann nicht mal seine eigenen Gedanken erzwingen, man kann schon eher Gedanken anderer wenn schon nicht erzwingen dann zumindest auslösen. Sie denken z.B. jetzt im Moment ganz sicher an einen Apfel nur weil ich hier jetzt Apfel geschrieben habe und sie es lesen. Sie können auch ganz sicher nicht nicht an einen Apfel denken wenn sie es gelesen haben, da ist es nämlich schon zu spät. Ihre Gedanken sind also nicht frei, oder? Also die Gedanken an sich schon, aber nicht ihr Wille zu denken was sie wollen oder nicht. Gut sie könnten einwenden sie wollten gerade an den Apfel denken, aber jetzt mal ehrlich, es zu vermeiden wäre doch unmöglich gewesen.
Die Freiheit der eigenen Gedanken geht schneller verloren als man glaubt wenn man sich dieses einfache Apfel- Beispiel vor Augen hält, jedes Wort, ob gelesen oder gehört löst unweigerlich eigene Gedanken aus, dem kann man sich gar nicht entziehen. Man ist schneller "Gehirn-gewaschen" als man annehmen möchte. Wenn man es so sehen will, man kann es natürlich auch als Inspiration auffassen. Es kommt also ganz darauf an was man liest und wo man zuhört. Und was man schreibt und was man spricht. Oder man bleibt im Gedanken -Experiment und behält seine Gedanken für sich. Dann sind sie eingesperrt. Wenn sie ausschließlich in uns selbst sind. Was man auch bezweifeln kann. Aber genug jetzt, eigentlich wollt ich ja nur ein wenig darüber nachdenken.....   

Donnerstag, 13. November 2008

Über die eigene Existenz

Ob es jemanden gibt der sich an den Beginn seiner eigenen Existenz erinnern kann? Seine eigene Kindheit, von der Geburt ja gar nicht zu sprechen, kennt man doch eigentlich nur aus Erzählungen, also von anderen, man hat in der Regel keine eigenen bewussten Erinnerungen an seine (frühe) Kindheit.

Wenn ich als Beginn seiner eigenen Existenz nun jenen Zeitpunkt nehme wo einem das erste mal selbst bewusst wurde das man hier ist, hier auf der Welt, und zwar in dem Sinn dass die eigene Aufmerksamkeit sich auf die eigenen Gedanken hiezu richtet, dann bin ich nicht in der Lage diesen Zeitpunkt auch nur annähernd anzugeben. Diesen Zeitpunkt, den man nun in der Regel gar nicht kennt, den hat man sich nun auch sicher nicht bewusst (frei) gewählt, ebenso wenig wie ganz allgemein sein physisches Erscheinen auf dieser Welt.
Gut, einmal hier merkt man dies nun irgendwann. Man bemerkt neben Reizen die offensichtlich aus der Umgebung stammen (Licht, Schall, Gerüche usw.) auch Reize oder Impulse, Informationen, die scheinbar aus seinem eigenen Inneren kommen. Es sind die eigenen Gedanken.
Bei sauberer Beobachtung der eigenen Gedanken stellt man fest dass einem diese Gedanken wortwörtlich "kommen" , man sie im Bewusstsein letztendlich betrachtet. Sie sind defakto immer mit mehr oder weniger Empfindung ("Gefühl") vermischt. Diese Fähigkeit, dieses Phänomen eigentlich, nämlich Gedanken zu haben ist einfach vorhanden, das wählt man sich genauso wenig aus wie seine eigene Existenz.
Eine besondere Fähigkeit ist nun Ideen zu haben. Ideen sind spezielle Gedanken die zur Lösung einer bestimmten Aufgabe nützlich sein können. (Es gibt zumindest auch im Sprachgebrauch "blöde Ideen" , davon soll hier nun mal nicht die Rede sein).
Diese Ideen nun, die kommen einem oder eben nicht. Wie das mit Gedanken ganz allgemein so ist. Man kann im Bewusstsein keine Idee erzeugen, ich persönlich habe nicht mal eine Idee wie das rein theoretisch möglich sein sollte. Diese Idee (oder der Gedanke) fällt einem ein, fällt einem letztendlich zu.
Woher kommen nun Gedanken und Ideen? Sie treffen im Bewusstsein ein, Bewusstsein selbst wiederum ist eine Fähigkeit die man hat, sich nicht wählt und auch nicht macht. Hier an dieser Stelle sollte man sich auch noch vergegenwärtigen dass Gedanken grundsätzlich einmal verständlich sind, wenn man also etwa Deutsch spricht dann hat man keine chinesischen (oder eine andere Sprache) Gedanken. Die Gedanken sind also prinzipiell einmal verständlich und auch der Inhalt ist zumindest in der Regel nicht eine bunt zusammen gewürfelte Aneinanderreihung von Buchstaben und Worten, ist also grundsätzlich einmal von "Gehalt", also Information, wenn auch nicht unbedingt notwendigerweise "sinnvoll" im engeren Sinn. Woher kommt diese Information ? Was man im Bewusstsein feststellen kann ist ja eigentlich nur dass es "irgendwo" her kommt, sagen wir mal gängigerweise aus dem Unbewussten, dem Unterbewusstsein.
Wie kommt es dort hinein ? Grundsätzlich kann Information ja dort gebildet werden, entsprechende Bildungsgesetze vorausgesetzt und auch vorausgesetzt bestimmte Informationen liegen bereits vor. So wird das auch ablaufen denke ich mal, viele Informationen die im Unbewussten vorliegen werden durch erlernen und Informationsaufnahme von außen, über Sinnesorgane und letztendlich auch Wissen von anderen Lebewesen gebildet.
Es ist unserer faszinierenden Konstruktion zuzuschreiben dass dies alles funktioniert und wir, dank unseres Bewusstseins diese unsere Existenz auch erfahren, wahrnehmen können.
An dieser Stelle möchte ich auch nochmals erwähnen dass über unsere Sinnesorgane und unser Unterbewusstsein Informationen im Bewusstsein angeboten werden, es sind die Gedanken. Wir haben keine Möglichkeit hier zu wählen was uns angeboten wird und was nicht, wir kennen eben nur die uns angebotenen Informationen.
Des Weiteren wäre hier nun auch ein geeigneter Zeitpunkt nochmals darüber nachzudenken wo denn Ideen und Informationen letztendlich herkommen. Ich bin überzeugt davon dass wir auch (auch über unser Unter-Bewusstsein) Informationen verarbeiten , bzw. Informationen auf uns einwirken, die nicht nur über die uns bekannten Sinnesorgane eintreffen und von unserer uns vertrauten unmittelbar wahrgenommen Umgebung stammen, sondern auch vom "Weltgedächtnis" dem "Informationsraum" oder der "Weltseele". Hierüber wird noch zu schreiben sein, ich denke das was als (individuelle) Seele bezeichnet und gedacht wird ist im Grunde genommen die (unbewusste) Beziehung zu diesem Informationsraum.
Die eigene Existenz wird einem gegeben, genauso wie einem Gedanken und Ideen angeboten werden. Diese Gedanken und Ideen können Zeit und Raum überwinden, man sollte behutsam und vorsichtig damit umgehen. Und man sollte aufmerksam sein und dankbar. Die eigene individuelle Existenz ist vergänglich. Auch hier hat man keine Wahl.